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Entstehung des Vereins

Die Geschichte des ASV Esthal

Im Jahre 1909 wurde in Esthal ein Turnverein gegründet. Dieser erwarb 1920 von den Geschwistern Färcher die alte Turnhalle, welche dann 1931 mit sämtlichem Inventar an den katholischen Jungmännerverein verkauft wurde. Aus dem Jungmännerverein entstand die DJK, welche an den „Akazien“ einen Sportplatz anlegte. Bereits 1932 konnte die Kreismeisterschaft im Fußball errungen werden. Durch die damals politisch vorherrschende NSDAP wurde der Verein zwangsweise aufgelöst. Der 1930 entstandene Gegenturnverein, der 1931 im „Nebelstal“ einen Sportplatz baute, wurde ebenfalls verboten und verkaufte seinen Sportplatz für 320 Reichsmark an die Gemeinde. Im Jahre 1937 wurde in der Gaststätte Bauer durch den damaligen Kreisvorsitzenden Helm ein neuer Sportverein aus der Taufe gehoben. Die Aufgabengebiete dieses Esthaler Sportvereins waren Turnen, Fußball und Leichtathletik. Im Spieljahr 1938/39 konnte die Fußballmannschaft zweiter Pokalsieger werden. Im Oktober 1941 wurde der Verein abgemeldet.

Bereits 1946 wurde in Esthal wieder ein „Allgemeiner Sportverein“ gegründet.

Im Frühjahr 1950 wurde das Gelände im „Tränkental am Woogenbrunnen“ angekauft und durch zahlreiche, freiwillige Arbeit der Mitglieder zum Sportplatz ausgebaut. Bereits 1952 konnten erste Erfolge verbucht werden. Dies waren der Gewinn der Kreispokalmeisterschaft sowie der Aufstieg in die B-Klasse. Im Zeitraum der Jahre 1963 und 1964 wurde sodann der Sportplatz erneuert und eine Vereinsgaststätte errichtet, deren Erdgeschoss Umkleide- und Waschräume aufwies. Im Jahre 1972 stiftete die Familie Otmar Kaiser dem ASV eine neue Vereinsfahne, die durch Herrn Prälat Bauer anlässlich eines Festgottesdienstes mit der kirchlichen Weihe versehen wurde. Auch der Sportplatz wurde 1976 saniert.

Bereits 1980 machten die Turnermädchen, sowie die Leichtathleten auf sich aufmerksam. Auch der Ablegung des Deutschen Sportabzeichens wurde bereits früh, und wird auch heute noch, der entsprechende Stellenwert zugemessen.
Ein Höhepunkt in der Geschichte der Turner war sicherlich die Teilnahme am Deutschen Turnfest in Berlin 1988.
Die Gardemädchen des ASV Esthal wirken seit 1981 aktiv bei den Fastnachtsveranstaltungen des Geselligkeitsvereins Esthal mit. Sie absolvierten auch schon Gastauftritte bei anderen Karnevalsveranstaltungen, z.B. auch bei der „Singenden Elf“ in Gimmeldingen. Außerdem erzielten die Gardemädchen achtbare Erfolge bei diversen Schauwettbewerben.

Die 1. Mannschaft schaffte 1983 erstmals den Aufstieg in die A-Klasse, wurde Kreispokalsieger und durfte sich über eine neue Flutlichtanlage freuen. Die A-Klasse konnte zwei Jahre gehalten werden, bevor man wieder den Weg in die B-Klasse antreten musste.
Doch bereits 1987 schafften die Fußballer erneut den Aufstieg in die A-Klasse Mitte, in der man sich dieses mal vier Jahre lang halten konnte. Ab der Saison 1991/1992 spielte die aktive Mannschaft wieder in der Kreisliga Neustadt (ehemals B-Klasse).
1989 wurde ein neuer Kabinentrakt gebaut und das Vereinsheim wurde um einen 60 Personen fassenden Nebenraum erweitert. 1998 wurde der Sportplatz saniert.

Doch auch der ASV Esthal hat Nachwuchsprobleme im Fußballbereich, so daß in der Runde 2004/2005 erstmals seit Jahrzehnten keine zweite Mannschaft mehr gestellt werden konnte.
In der Saison 2006/2007 musste man sogar mit dem Talnachbarn TV Frankeneck fusionieren, um einen aktiven Spielbetrieb aufrecht erhalten zu können.
Die Spielgemeinschaft ASV Esthal/TV Frankeneck startete mit einer 1. Mannschaft in der Kreisliga und mit einer 1b-Mannschaft in der Kreisklasse. Trotz des Zusammenschlusses stieg die 1. Mannschaft in die Kreisklasse ab. 
Ab der Saison 2007/2008 spielte die Spielgemeinschaft nur noch mit einer aktiven Mannschaft.
Nach der Runde 2008/2009 wurde die Spielgemeinschaft aufgelöst und beide Vereine gingen in die Saison 2009/2010 wieder mit einer eigenen Mannschaft, die der ASV Esthal als souveräner Meister und damit Aufsteiger in die Kreisliga des inzwischen aus den Kreisen Neustadt und Speyer fusionierten Kreises Rhein-Mittelhaardt beendete. 2011 wurde die Mannschaft erster Kreispokalsieger des neu gegründeten Kreises Rhein-Mittelhaardt.
 Nachdem die Mannschaft viele Abgänge verkraften musste und außeinandergebrochen war, stieg sie 2013/14 in die C-Klasse ab und versucht sich dort mit neuem Trainer, zurückgeholten Esthaler Jungs und aufgerückten Jugendspielern an einem Neuaufbau. Nachdem im ersten Anlauf der 7. Platz erreicht wurde, zog man in der Saison 2015/16 mit dem 2. Platz in die Relegationsrunde ein, scheiretre dort aber.

Der ASV Esthal stellt weiterhin eine AH-Mannschaft, die wegen Personalmangel mit dem FC Wacker Weidenthal und dem ASV Frankenstein ein Spielgemeinschaft bildet. 
Mit ca. 100 aktiven Spielern stellt die Jugendabteilung die größte Abteilung beim ASV Esthal. Ein paar Bambinispieler trainieren in Iggelbach, dazu gibt es eine F-Jugend, eine E-Jugend, eine D-Jugend, eine C-Jugend, sowie eine A-Jugend. 
Der Verein unterhält außer der Fußballabteilung noch eine Gymnastik- und eine Fitnessgruppe sowie vier Gardetanzgruppen verschiedener Altersstufen. 
Die im August 2008 gegründete Basketballgruppe musste leider aus beruflichen Gründen des Trainingsleiters Ende 2010 wieder aufgegeben werden. 
Seit Februar 2013 gibt es auch wieder eine Tischtennisabteilung im Verein.

Der ASV Esthal hat 2015 435 aktive und passive Mitglieder.